HR COM und LM Consulting haben als Partner an der SuccessConnect teilgenommen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto HR Punks, was immer das genau sein soll. Der Fokus lag klar auf der Digitalisierung der HR Prozesse und die Vernetzung dieser Prozesse. Wichtiges technologisches Signal war die Abkündigung von „One HR“. Unter „One HR“ verstand die SAP Jahrzehntelang, dass eine gute HCM Strategie von einer stark integrierten Software unterstützt wird. Dies ist immer weniger der Fall, da die Entwicklung so rasant fortschreitet, dass selbst ein großer Anbieter wie die SAP nicht alle Prozesse durch eigene Entwicklungen abbilden kann. Die SAP hat dies in verschiedenen eingegangenen Partnerschaften determiniert, z. B: die Partnerschaft mit Apple bzgl. Oberflächendesign oder Microsoft im Collaboration Umfeld.

Ferner war festzustellen, dass SAP HCM nur im Integrationskontext mit SuccessFactors eine Rolle spielte, ansonsten aber nicht thematisiert wurde. Insgesamt entstand der Eindruck, dass die ausländischen Unternehmen schon weiter sind im Transformationsprozess in die Cloud. Die großen Treiber sind hier weiterhin die Talentprozesse aber auch vermehrt das Bedürfnis der Firmen die HCM Stammdaten global in einem System zu halten und von dort die HCM Prozesse mit Daten zu versorgen.

Vorträge von verschiedenen Kunden gaben Einblicke in die Erfahrungen mit SuccessFactors Projekten. Der Tenor dieser Vorträge war, dass Prozesse unterstützt werden, die vor der Einführung von SuccessFactors, nicht unterstützt werden, auf Best Practices geachtet werden sollte und dabei damit zu rechnen ist, dass auch Prozesse nicht mehr unterstützt werden. In jedem Fall ist eine Transformation der HR Prozesse erforderlich. Grundsätzlich wurde die Arbeit mit SuccessFactors von SAP HCM Kunden als einfacher und unkomplizierter wahrgenommen.

Zum Abschluss der Veranstaltung gaben Bill McDermont (SAP) und Sir Richard Branson (Virgin Group) Impulse für die moderne HR Arbeit.